Mode und Markenkleidung an unserer Schule

Garieb, Jordan und Lea haben 28 Schülerinnen und Schüler aus den siebten und achten Klassen zu ihrer Kleidung befragt und folgendes herausgefunden.

  1. clothes-161683_960_720Trägst du Markenkleidung?
  • 18 mal ja
  • 4 mal nein
  • 6 mal manchmal/nicht immer
  1. Wie oft trägst du Markenkleidung?
  • 2 Personen tragen immer nur Markenkleidung
  • 26 unterschiedlich, bzw. gemischt mit anderer Kleidung
  1. Welche Marken trägst du?
  • Adidas, Nike, Tommy Hilfeger, Calvin Klein, Dolce Cabana, Lacoste, Bench, Hugo Boss, Gucci, Chanel, Puma, und Converse
  1. Was bedeuten Mode und Markenkleidung für dich? Die SchülerInnen sagten: Es bedeutet für mich
  • dass ich mein Individualität zeigen kann
  • Freiheit, weil ich bestimmen kann was ich anziehe
  • dass ich mich je nach Anlass anders kleiden kann (damit kann z.B. auch Respekt ausdrücken)
  1. Ist Mode für dich wichitig?
  • 20 mal ja
  • 4 mal ja, aber nicht unbedingt Markenkleidung
  • 4 mal nein
  1. Wie viel Geld gibst du selbst für Markenkleidung aus?
  • 8 mal: 0% meines Tacshengeldes, meine Eltern zahlen
  • 5 mal: 0 – 25% meines Taschengeldes
  • 10 mal: 25 – 50 % meines Taschengeldes
  • 3 mal: 50 – 75% meines Taschengeldes
  • 2 mal: 75 – 100 % meines Taschengeldes

Wir haben festgestellt, dass vielen Schülerinnen und Schülern aus unserer Testgruppe Markenkleidung sehr wichtig ist und sie dafür auch viel Geld ausgeben. Nur 28 % der Befragten geben selbst gar kein Geld für Markenkleidung aus. Dabei waren es sowohl Jungen als auch Mädchen, die uns das gesagt haben.

Auch wir finden, dass Markenkleidung cool ist aber diese Zahl hat uns ein wenig nachdenklich gemacht, denn wir haben uns vor kurzem im Unterricht mit dem Thema „Wo kommt unsere Kleidung her“ beschäftigt. Dabei haben wir zum Beispiel erfahren, dass die europäischen und amerikanischen Bekleidungsketten und Markenkleidungsfirmen sagen, dass sie 52% ihrer Ware in Bangladesch und 48% in Vietnam einkaufen. Dort werden sie von Leuten hergestellt, die für einen Hungerlohn arbeiten müssen.

Vor vier Jahren ist eine Textilfabrik in Bangladesch eingestürzt und dabei sind mehr als 1000 Menschen gestorben. Heute, vier Jahren nach dem Unglück, ist die Situation in den Fabriken dort immer noch kritisch, d.h. auch heute noch sind die Sicherheitsbestimmungen nicht so, dass alle dort gut und sicher arbeiten können.

Wir selbst werden sicherlich auch nicht aufhören (Marken-)Kleidung zu kaufen aber wir wollen euch und uns immer wieder daran erinnern, dass andere dafür arbeiten müssen damit wir diesen Luxus haben und wir daher darauf achten sollten, einen fairen Preis für unsere Kleidung zu zahlen.

Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/article133027167/Textilbuendnis-gegen-Ausbeutung-droht-zu-scheitern.html

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